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::Kapitel 1 - Die neue Mission::


Tsunade, das Oberhaupt des Ninja Dorfes Konoha blickte zuerst auf den Brief und dann auf den Vogel, der so eben durch das offene Fenster geschwebt war. Wenn sie nicht schon seit langem Albus Dumbledore gekannte, dann hätte sie wohl nicht so gelassen reagiert. Es war zwar schon Ewigkeiten her, dass sie den alten Freund ihres Meisters Sarubtobi gesehen hatte, aber sie konnte sich noch gut an ihn erinnern. Nun, Albus Dumbledore konnte man nur schwer vergessen.


Mit seinem langen Rauschebart, seiner Faible für Süßigkeiten und seiner ungeheuren Magie hatte sich sein Bild in ihr Gedächtnis eingebrannt. Damals war er nach Konoha gekommen, auch wenn nie einer gewusst hatte, wie der mächtige Magier das angestellt hatte. Sie selbst war damals noch ein Ge-nin gewesen und seitdem hatten sie sich nur noch selten gesehen, aber doch immer Kontakt zueinander gehabt und die neuesten Informationen aus ihrer Welt ausgetauscht. Doch meist, wenn Dumbledore sich so überraschend meldete, waren das keine guten Neuigkeiten.


Schon vor 3 Jahren als er ihr bekannt gegeben hatte das Orochimarus Ebenbild, Voldemort, wieder aufgetaucht war, war das nicht gut gewesen. So weit sie wusste war Voldemort ein mächtiger Magier, der von Machtgier besessen und Hass zerfressen war. Wie Orochimaru, der sowieso schon viel mit Schlangen zu tun hatte, sollte er sich wohl selbst zu einer Schlange umgeformt haben.


Sie und der Schulleiter waren immer darauf bedacht gewesen nichts von der Existenz einer anderen mächtigen Welt in der Öffentlichkeit verlauten zu lassen, aus Angst Orochimaru oder Voldemort würden etwas davon mitbekommen und womöglich noch eine Allianz bilden. Deswegen hatten sie so getan als wenn das alles nur Legenden wären, doch hier war Orochimaru vor gut einem halben Jahr besiegt worden. Zwar hatte man die Leiche nie gefunden, doch er galt als tot.


Wenigstens ein Fortschritt, aber laut dem letzten Brief schien es in England überhand zu nehmen. Kein Wunder, eigentlich. Diese Leute waren nicht drauf Ausgebildet zu kämpfen oder zu töten. Sie hatten ganz andere Sachen, wofür sie ihre Chakra nutzen. Ah nein, dort hieß das ja Magie. Die Hokage und der Schulleiter waren irgendwann darüber ein gekommen, dass Magie und Chakra praktisch dasselbe waren, nur das Zauberer mit ihrem Zauberstab ihr Chakra spezifischer einsetzen konnten als Ninja.


Seufzend griff sie nach dem Brief, den Fawkes immer noch geduldig im Schnabel hielt. Phönixe waren hierzulande selten, aber dennoch bekannt. Sanft strich sie über das seidene Gefieder des Feuervogels und deutete ihm, dass er sich jetzt ausruhen gehen könne. Sofort, als hätte er sie genau verstanden, schwebte er aus dem Fenster in die Wälder davon, er würde dann zurückkommen, wenn es nötig war.


Stattdessen widmete sie sich lieber dem Brief. Als sie in den Inhalt las, war sie froh, dass sie auf ihrem Bürostuhl saß, denn das, was da stand, würde jeden Ninja umhauen.


###

An Tsunade

Godaime Hokage [Fünfte Hokage]

Konoha, Asien

Büro im Hokageturm


Liebe Tsunade,

du wirst dich sicher wundern, warum ich so früh schreibe, denn eigentlich war unser letzter Kontakt erst vor kurzem. Aber die letzten Ereignisse haben mich handeln lassen. Ich muss zugeben, dass mir diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist und vielleicht ist unser beider Welt noch nicht bereit dafür, aber ich weiß mich anders nicht mehr zu helfen. In den letzten Monaten haben die kriegerischen Aktivitäten seitens Voldemort immer mehr zugenommen und vor ein paar Wochen hat er Hogwarts unerwartet angegriffen. Es kam vollkommen überraschend und wir waren darauf nicht vorbereitet. Alle Hinweise liefen darauf, dass er zuerst das Ministerium angreifen würde, deswegen waren dort alle brauchbaren Kräfte dort stationiert. Aber dass er die Schule angreifen würde, davon haben noch nicht einmal unsere Spione gewusst.


Fakt ist, dass allein ein einziger Schüler den Angriff verhindert hat. Dennoch hat er nicht rechtzeitig an und deswegen sind durch meine Fahrlässigkeit, weil ich Blindlings auf den Schutz Hogwarts vertraut habe, drei Schüler ums Leben gekommen. Es wird dieses Jahr sicher nicht leichter oder ungefährlicher werden.


Ich möchte dich bitten ein paar deiner Ninja zu mir zu schicken, die vor allem nachts durch die Gänge bewachen und sich im Falle eines Angriffes um den Schutz des Schlosses kümmern. Sie würden hier ihm Schloss wohnen und ich bin auch gerne bereit diesen Auftrag zu bezahlen. Mindestens über ein Jahr, denn es ist unter anderem wichtig, dass ein bestimmter Junge geschützt wird. Dieser Junge ist Harry Potter und laut der Prophezeiung der Einzige, der Voldemort töten kann. Er war es auch, der das Schloss verteidigt hat und ich habe mit Bedauern festgestellt, dass er immer weiter zu einem Krieger mit Kräften heranwächst, die er nicht kontrollieren kann. Ich möchte meine Schüler nicht zu Soldaten ausbilden, Tsunade.


Deine Leute sind in diesem Falle erfahrener. Ich möchte dich bitten, dass du dieses Angebot überdenkst. Wenn du annehmen solltest, so liegt ein Portschlüssel im beigelegten Paket. Er wird sich heute um 12 Uhr aktivieren und deine Untergebenen auf Grund des Schlosses bringen. Ich würde dann alles Weitere arrangieren.


Dein verzweifelter


Albus Dumbledore


P.S. Fawkes wird alleine zurückfliegen. Als Phönix kann er den Portschlüssel nicht nutzen.


###


Tsunade legte den Brief schweigend vor sich hin. Das klang nicht gut. Wenn dieser Voldemort wirklich so stark, war und Albus wirklich Hilfe brauchte, dann würde sie ihm selbstverständlich Hilfe schicken. Sie verstand sein Argument, dass die Kinder nicht in den Krieg mit hinein gezogen werden sollten. Sie wusste, dass es in diesen Landen unüblich und etwas vollkommen Schreckliches war, Krieg zu führen. Vor allem da dort anscheinend unbeteiligte Frauen, Kinder und sogar ganze Familien getötet wurden.


Etwas das hier undenkbar war. Jeder Ninja war einen strengen Ehrenkodex gebunden und würde alles verhindern um unschuldige Leute in Ninja Kämpfe mit hinein zu ziehen.

Aber sie fragte sich, wen sie nach Hogwarts senden sollte.


Es mussten Leute sein, denen sie eine derartige Verantwortung übertragen konnte. Und außerdem mussten es Leute sein, die gut mit Halbwüchsigen zu Recht kamen und in einer Horde von Schülern dennoch den Überblick behielten. Da gab es eigentlich nur ein Team, das sie nach England senden konnte.


Genma“, rief das Oberhaupt durch die Tür und fast sofort trat ein Mann ein, bereit den Befehl der Hokage auszuführen. Er trug ein dunkelblaues Kopftuch auf dem vorne auf einer Metallplatte das Konoha Symbol eingraviert und dazu die grüne Jo-nin Weste, zusammen mit dem dunkelblauen Trainingsanzug, dass seinen Status auszeichnete.

Was wünschen Sie, Tsunade-sama?“


Gebe dem Anbu Team 4 Beschied, dass sie ab heute die Mission der Gruppe 2 übernehmen, ich brauche dieses Team so schnell wie möglich hier. Gebe außerdem Sakura Bescheid, dass ich sie hier brauche.“


Auf den Befehl nickend verschwand Genma mit ein ‚Puff’ in der weißen Rauchwolke als er sich weg teleportierte. Fast nur eine Viertelstunde später klopfte es bei ihr an der Tür und herein traten fünf vollkommen unterschiedliche Personen. Vier männliche und eine weibliche Gestalt. Die Männer, die alle noch sehr jung aussahen waren alle gleich gekleidet.


Sie hatten eine schwarze Hose an, trugen eine weiße Metallweste, die sie vor Angriffen schützte und hatten ein rotes Tattoo in Form eines roten Kringels auf dem Arm. Ihre Gesichter wurden Tierartigen Tonmasken verdeckt, die mit dem weißen Untergrund und den roten Verzierungen abschreckend aussahen. Hinten konnte man nur die Haare erkennen und das Einzige was man von vorne erahnen konnte war, wo sich die Augen befanden. Die junge Frau, die nach den Männern eingetreten war, hatte auffällige pinke Haare und grüne Augen. Sie trug einen weißen Kittel und darunter ähnliche Ninja Kleidung wie Genma vorhin. Doch das typische Stirnband trug sie aber um den Hals hängend. Auch darauf war das blattförmige Symbol zu sehen.


Die Hokage blickte ernst in die runde. Dies waren ihre besten Männer und zusammen mit Sakura sollten sie in der Lage sein, die Mission in dem fernen Land zu meistern. Sie stützte ihr Kinn auf ihre Fäuste und sah alle erwartungsvoll an. Inzwischen hatten sich die Anwesenden ihm Halbkreis um ihren Schreibtisch aufgestellt.


Was wünscht ihr Tsunade-sama?“, fragte sie der Führer der Gruppe unter dessen Maske silbernes Haar hervor schien. „Was gibt es so dringendes, das sie uns von unserem Auftrag abziehen? Ist etwas passiert?“


Tsunade lächelte leicht in sich hinein. Was gab es doch für Unterschiede. Eigentlich waren Ninja auch nichts weiter als normale Menschen, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie eine Mission auszuführen hatten. Dann wichen die leicht verrückt wirkenden Ninja mit eigenartigen Eigenschaften, tödlichen und präzisen Tötungsmaschinen. Oft wurde dann der Gesichtsausdruck schrecklich kalt und jedes unnötige Gefühl wurde abgetötet. Das war das Leben eines Ninja. Aber sie waren trotzdem Menschen.


Nehmt die Masken ab, die folgende Mission ist ein wenig anders, als die zuvor.“


Auf Kommando zogen sich die vier Anbu die Masken vom Gesicht und offenbarten der Hokage somit ihre Gesichter. Zum Vorschein kamen ein junger Mann und drei ältere Jugendliche. Allesamt mit Schwertern und Waffen bestückt. Ganz links stand der Führer. Er hatte silbernes Strubelhaar.


Sein Gesicht wurde teils von einer Stoffmaske bedeckt, sodass man weder Mund noch Nase sehen konnte und über seinem linken Auge hatte er das Stirnband gezogen. Von seinem Gesicht sah man also nur das rechte Auge, das fragend die Hokage anblickte. Sein Name war Hatake Kakashi und er war sichtlich der Älteste des Anbu Einheit.


Neben ihm stand ein leicht feminin aussehender Junge mit langen schwarzen Haaren. Hyuuga Neji war ein angehöriger des größten Clans in Konoha. Das auffälligste waren seine weißen Augen, denn die Iris und die Pupille waren so weiß, dass sie nicht zu sehen waren. Oft dachte man zuerst, dass dieser Junge blind sei, doch das eher das Gegenteil. Neji sah sehr gut.

Rechts daneben stand ein anderer schwarz haariger Junge, dessen Haare aber nicht annähernd so lang wie die von Neji waren. Uchiha Sasukes Haare hingen nur in langen Strähnen hinunter und bedeckten teilweise die tiefschwarzen Augen, was ihm einen verwegenen Eindruck verlieh. Er hatte die Arme ineinander verschränkt und sah die Hokage misstrauisch an.


Noch weiter rechts, links neben Sakura, dem rosa haarigen Mädchen stand Uzumaki Naruto. Er war blond und die Haare standen ihm zu allen Seiten vom Kopf ab. Die blauen Augen funkelten vergnügt und auf seinem war ein breites Grinsen zu sehen. Seltsam waren die drei Narben, die sich jeweils über seine Wangen zogen.


Hey, Tsunade-baa-chan. Was gibt’s? Irgendwas Neues für uns?“, setzte er auch gleich an, ohne auf den Einwand von Kakashi vorher zu achten.


Er lehnte sich an den Schreibtisch nachdem er erstmal den Haufen Papiere beiseite geschoben hatte. Er hatte Glück, dass die Hokage ihn wie einen kleinen Bruder ansah, denn ansonsten hätte er wohl schon lange Schwierigkeiten bekommen, aber sein respektloses Verhalten war im Allgemeinen bekannt, deswegen taten die Anderen das nur mit einem Schmunzeln ab. Auch Sakura hatte es seit langem aufgegeben es zu versuchen ihrem alten Teamkameraden etwas zu erziehen.


Es war noch keinem gelungen den Chaos Ninja, wie er überall genannt wurde, von seiner natürlichen Art abzubringen. Aber meist war es genau das, was Naruto sämtliche Herzen erobern ließ. Ein guter Fortschritt für jemanden, der sein ganzes Leben klang nur gehasst worden war.


Sei bitte diesmal ein wenig ernster Naruto. Ja, ich habe in der Tat eine Mission für euch. Für euch alle. Sie wird anders als alles sein bis ihr zuvor gekannt habt und sie wird auch um einiges gefährlicher. Ganz zu schweigen von den Überraschungen, die ihr erleben werdet.“


Es half nichts, doch angesichts der ernsten Lage musste Tsunade sich zurückhalten um nicht lauthals zu lachen, denn die Gesichter waren einmalig. Wahrscheinlich konnte die fünf sich nicht einmal annähernd vorstellen, was sie erwarten würde. Aber das konnten sie wirklich nicht. Die Hokage lehnte sich zurück und fragte dann mit scheinbar ganz normaler Miene:


Was wisst ihr über Zauberer und die Welt der Magie?“


Die Hokage fand dass die Gesichter herrlich aussahen. Naruto hatte nur einen leicht verplanten Gesichtsausdruck aufgesetzt, so wie immer wenn er etwas nicht kapierte. Sasuke schaute noch finsterer drin als sonst, aber mit einer Spur Überraschung in den Augen.


Neji schien nachzudenken, was die Hokage von ihm wollte, während Kakashi regungslos blieb. Eine ganze Weile lang sagten die Anwesenden nichts bis endlich Sakura sprach.


Vor langer Zeit soll es einmal Zauberer gegeben haben. Heißt sie hatten seltsame Kräfte, die für Ninja unverständlich waren und das Hilfsmittel brauchten um diese Kräfte frei zu setzen. Angeblich nannten sie diese Kräfte Magie. Es gibt Vermutungen darüber, dass diese Magie in fernen Ländern immer noch irgendwie praktiziert wird, aber man hat keine Hinweise darauf gefunden.


Es liegt schon zu lange zurück und es sind auch keine neuen Hinweise aufgetaucht“, fasste das rosahaarige Mädchen zusammen. All das hatte sie in den Geschichtsbüchern in der Bibliothek gefunden, beziehungsweise einmal zufällig gelesen.


Als nächstes sprach Kakashi, der sich dunkel an eine Erzählung seines Vaters erinnerte.


Mein Vater hat mir einst erzählt, dass es hier einst in Konoha einen Zauberer gegeben haben soll, für eine Zeit lang, bis dieser dann urplötzlich verschwand. Er soll seltsame Dinge mit einen Stock getan haben, wobei die Methoden völlig anders waren als unsere, sich das Ergebnis aber sich nicht sehr viel von untereinander unterschied. Ich habe das immer nur für ein Märchen gehalten.“


Tsunade erinnerte sich daran, dass Kakashis Vater damals selbst noch jung war als Albus Dumbledore sie einst besucht und nicht sehr viele hatten dessen Fähigkeiten gesehen.


Meine Familie hielt nichts von Märchen und Zauberern, die Kindergeschichten, die mir man damals erzählte als meine Verwandten noch lebten, wurden immer nur als ebensolche Geschichten abgetan“, fügte Sasuke hinzu.


Ach ja richtig! Der alte Uchiha Clan, aus dem der junge Mann abstammte, hatte noch nie viel von etwas anderem außer sich selbst gehalten und derartige Dinge oft als Unfug abgetan. Bei Neji, der ja ebenfalls aus einem solchen Clan abstammte, dürfte es wohl nicht anders sein. Dass sie mit ihrer Vermutung Recht hatte, zeigte sich an dem zustimmenden Nicken, dass der schwarzhaarige Anbu auf Sasukes Beitrag machte.


Naruto währen dessen zuckte nur hilflos mit den Schultern und signalisierte, dass er auch nicht mehr wusste als die Geschichten, die man kleinen Kindern vor dem zu Bett gehen erzählte.


Nun“, meinte Tsunade als Antwort als sie sich durch die Haare fuhr, „damit wisst ihr eigentlich schon mehr als ich erwartet habe.“


Ist dies relevant für unsere nächste Mission, Hokage-sama?“


Ja, Neji, das ist relevant. Sehr relevant sogar. Um genau zu sein, muss ich sagen, dass jeder Hokage von der Existenz der Zaubererwelt eingeweiht wird und man stetigen Kontakt mit einigen Männern dort hält. Zum Informationsaustausch.“


Aber ich denke so etwas wie Zauberer gibt es nicht!?“, fuhr Naruto dazwischen.


Lass mich erst einmal ausreden, Naruto“, fuhr die Hokage ihren Schützling leicht an, da sie es nicht mochte unterbrochen zu werden, selbst wenn es Naruto war. „Aber es gibt in der Tat Zauberer. Sie leben weit entfernt von hier, auf einem anderen Kontinent. Man weiß nicht wie Zauberer und Ninja einst zusammen lebten, aber auf jeden Fall existieren beide Kulturen, wenn man so sagen will, schon seit Ewigkeiten. Sie sollen auch eine Zeit lang neben einander gelebt haben, doch irgendwann brach Krieg zwischen ihnen aus und die Zauberer verschwanden aus unserer Welt.“


Und trotzdem gibt es sie immer noch?“, fragte Naruto.


Sie sind weg zogen, weit weggezogen. Aber es gibt sie noch. Sie haben sich im Laufe der Jahrhunderte aufgeteilt und leben in verschiedenen Ländern, doch alle in derselben Kultur. Ähnlich wie uns. Wir Konoha Shinobi unterscheiden uns zwar von denen aus Suna, aber dennoch sind wir dennoch Shinobi. Verstanden?“


Die Anwesenden nickten. Doch langsam wünschten sie mehr über ihren Auftrag zu hören.

Was wird dann genauer unser Auftrag sein, Hokage-sama“, fragte Neji.


Vor einiger Zeit hat mir ein alter Freund geschrieben. Er ist ein solcher Zauberer und leitet in seinem Land eine Schule für junge Leute seiner Art. Diese Schule ist hoch angesehen und er selbst ein hervorragender und begabter Zauberer. Doch in letzter Zeit hat er Probleme mit einem dunklen Zauberer gehabt, der sein Land terrorisiert.“


Was ist ein dunkler Zauberer?“, fragte Kakashi nun bevor die Hokage weiter sprechen konnte und diese verstand. Anhand dessen, was sie bei Albus gesehen hatte, wusste sie, dass es bei Zauberern nicht üblich war, Schüler auf eine derartige Stufe zu trainieren und gefährliche Künste waren zumeist verboten. Kein Wunder das selbst Kakashi sich nichts darunter vorstellen konnte.


Ein dunkler Zauberer, so glaubt die Allgemeinheit, ist jemand Böses. Das ist so gesehen nicht ganz richtig, wie ich aufgeklärt wurde, denn dunkle Zauberer lernen zwar ‚dunkle Künste’, doch sie sind nicht zwangsläufig böse. Aber da die Großzahl der Dunklen Künste gefährliche und mächtige Zauber sind, verleitet es manchmal diejenigen, die sie erlernen, schlechten Absichten zu folgen. Denn die Macht, die ihnen die dunklen Künste verleitet, lässt sich leicht für etwas Schlechtes einsetzen.“


Also assoziieren die Zauberer Dunkle Künste mit etwas Bösem, da sie die Künste mit dem Menschen selbst verwechseln“, schlussfolgerte Sasuke.


Genau!“ Tsunade warf dem Uchiha einen verstohlenen Blick zu. Der dürfte am besten Wissen, was es bedeutete Dunkle Künste zu erlernen und dabei die Gefahr zu beachten sie nicht für sich zu benutzten. Denn Orochimaru hatte ganze Arbeit geleistet als er Sasuke ausgebildet hatte.


Und ein Zauberer hat in den letzten Jahren sich so viel Macht erkämpft auf brutalem Wege erkämpft, dass das ganze Land es nicht mal mehr wagt seinen Namen auszusprechen. Er begeht Gräueltaten und tötet diejenigen die ihm im Wege stehen. Einst dauerte seine Schreckensherrschaft über Jahre hinweg. Niemand konnte ihn besiegen und die, die es versuchten wurden bis auf das Brutalste gefoltert. Dann passierte vor 16 Jahren ein Wunder.


Er wurde besiegt und der Gefürchtete verschwand von der Bildfläche. Alle hofften er wäre tot, doch nun ist er vor ein paar Monaten zurückgekehrt und wieder beginnt er seine Herrschaft, doch nun versucht er auch noch die Schule unseres Auftraggebers einzunehmen. Er hat sie im letzten Jahr angegriffen.


Durch ein Unglück waren zu diesem Zeitpunkt fast nur Schüler im Schloss. Trotzdem schafften sie es sich zu verteidigen, auch mitunter, weil der Schulleiter das Schloss durch weitere Siegel schützte. Dennoch wurden 3 Schüler getötet und deswegen bat er mich um Hilfe. Er braucht einige Zeit, um mit dem Orochimaru ähnlichen Kerl fertig zu werden und oft muss er dazu das Schloss verlassen. Damit es dann nicht wieder ungeschützt ist, wird es euer Auftrag sein dieses Schloss und die Schüler zu schützen. Ihr werdet das Schloss vor allen Eindringlingen bewahren und dem Schulleiter, wenn es nötig ist, im Kampf direkt unterstützten.


Aber nur wenn es Albus Dumbledore-sama ausdrücklich wünscht. Da ihr sehr weit weg sein werdet, wird er eure Ansprechperson sein, wenn es dort bezüglich Probleme gibt. Weitere Anweisungen und Informationen erhaltet ihr dort. Dennoch seid ihr dort auf euch allein gestellt. Ihr müsst in der Gruppe handeln, deswegen habe ich euch ausgewählt.“


Hatten sie Gründe für diese Wahl, Hokage-sama?“


Weißt du das nicht, Kakashi?“


Kakashi fixierte die Blond haarige mit seinem Blick. Er hielt diesen Auftrag für sehr mysteriös. Ein unbekanntes Land, unbekannte Leute, unbekannte Kultur mit einem Gegner, der es anscheinend sogar mit Orochimaru aufnehmen konnte. Zudem eine Kultur dessen Fähigkeiten sie nur schwer einschätzen konnten. Seufzend gab Kakashi der Hokage Recht. Sie waren wirklich dir einzige Gruppe, die auch im Ernstfall stark genug war sich zu verteidigen und den Auftrag auszufüllen. Trotzdem war ihm nicht ganz wohl bei dem Auftrag. Zu viel Unbekanntes enthielt diese Mission, dennoch würde er sie niemals jemandem anderen übergeben. Das war gegen seine Ehre. Wenn es galt seine Kameraden zu beschützen, indem er weit entfernt eine Mission ausführte, dann würde er dies tun. Egal, was es ihn kosten würde.


Deswegen nickte er der Hokage zu, um zu zeigen, dass er wusste, warum sie ihre Wahl getroffen hatte. Diese war froh, dass der erfahrene Ninja die Mission akzeptierte. Sie selbst war ein einziges Mal dort gewesen, als sie Albus eine Schriftrolle bringen und übersetzen musste. Dabei hatte sie diese Welt in Erstaunen versetzt und egal wie gut die 4 jungen Ninja waren, dennoch bestand stets die Gefahr, dass sie sich von der wundervollen Welt der Zauberer hinreißen lassen würden. Aber sie wusste, dass sie sich auf sie verlassen konnte.


Wie kommen wir dort eigentlich hin, Hokage-sama?“, stellte Sakura die schlaue Frage. „Für den üblichen Weg ist es doch sicher viel zu weit.“


Ganz recht Sakura. Dort könnt ihr unmöglich hin laufen, so wie es Ninja sonst tun. Mir wurde ein Gegenstand zusammen mit dem Auftraggesuch geschickt, der durch einen Zauber eine Art Portal öffnen wird, sodass ihr dort hin gelangt. Ihr werdet dann auf dem Schlossgrund erwartet. Sind noch sonst, irgendwelche Fragen?“, meinte die Hokage abschließend.

Wie lange werden wir dort sein?“


Richtig. Das hatte sie vergessen. Deswegen meinte das Oberhaupt: „Albus hat für ein Schuljahr in seiner Schule im Voraus bezahlt. Also werdet ihr in dieser Zeitspanne das dortige Problem lösen, denn länger kann ich nicht auf euch verzichten. Wenn ihr am Ende des Schuljahres das Problem noch nicht gelöst habt, werden wir alles Weitere bereden.“


Mit diesen Worten entließ die Hokage ihre Untergebenen, die sich daran machten ihre Sachen zu packen. Sie hatten noch gut eine Stunde Zeit bevor sich der Portschlüssel aktivierte. Als dann der Zeitpunkt gekommen war, standen die vier Anbu Mitglieder und Sakura im Büro der Hokage und berührten eine Schriftrolle, was zuweilen ein wenig seltsam aussah. Als dann der Zeitpunkt gekommen war, als das sich dann der Portschlüssel aktivierte, verschwanden Naruto, Sasuke, Sakura, Neji und Kakashi in einer großen Rauchwolke.


Noch lange starrte Tsunade auf den Fleck, wo ihre besten Männer verschwunden waren. Sie wusste nicht Recht, ob sie sich sorgen machen würde. Es würde sicher aufregend und anstrengend werden und sie würden viel Neues entdecken, doch waren die Zaubererwelt und auch ihre Crew schon bereit für ein derartiges Treffen auf eine solche lange Zeit?


Es würde sich zeigen.




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